Exchange-Lücken oftmals ungepatcht

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Viele Anwender haben kritische Microsoft-Lücken auch nach Wochen noch nicht gestopft. (Foto: Blogtrepreneur, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Die Sicherheitslücken in Microsofts E-Mail-System Exchange sind auf jedem zweiten Server noch nicht geschlossen worden. So eine Analyse eines finnischen IT-Sicherheitsunternehmens.

In Deutschland ist die Zahl der angreifbaren Organisationen hoch, weil besonders viele Organisationen Exchange auf eigenen Servern betreiben. Bei der Cloud-Version des Systems liegen die Sicherheitsprobleme nicht vor.

Zu den Betroffenen in Deutschland zählen nach Medienberichten auch acht Bundesbehörden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigte sechs Fälle, ohne Namen zu nennen.

Vor den schwerwiegenden Sicherheitslücken hatten Sicherheitsforscher schon im Januar gewarnt. Sicherheitsupdates von Microsoft gibt es seit Anfang März. Diese müssen von Anwendern selbst eingespielt werden, um Angriffen auf die E-Mail-Kommunikation vorzubeugen.

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