Gefechtstauglichkeit des Systems Panzergrenadier

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Am 18. März wurde das System Panzergrenadier für die VJTF als gefechtstauglich erklärt. (Foto: BS/Rheinmetall)

Im Zuge der erfolgreichen Abnahme der Einsatzreife des Pumas in der Konfiguration VJTF konnte auch das System Panzergrenadier diesen großen Meilenstein passieren. Am 18. März erklärte der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, die Gefechtstauglichkeit des Systems Panzergrenadier, das aus dem Schützenpanzer Puma VJTF und dem Infanterist der Zukunft – Erweitertes System in der Version VJTF2023 besteht.

Das System Panzergrenadier bietet dabei zwei wesentliche Vorteile: Erstens haben alle auf- und abgesessenen Kräfte die Möglichkeit, auf dieselben Informationen zuzugreifen. Zweitens können diese Informationen wesentlich präziser, schneller und robuster untereinander geteilt werden. Die enge Vernetzung von Sensoren und Effektoren sowohl der Soldaten als auch der Schützenpanzer minimiert die Zeit zwischen Aufklärung und Wirkung. Diese Verschmelzung zu einem Gesamtsystem ermöglicht die effektive Zusammenarbeit der Soldaten mit ihren Schützenpanzern.

Das für die VJTF erfolgte systemische Rüsten von Fahrzeugplattformen und Soldatensystemen könnte zudem eine gute Grundlage für die Planung und Ausstattung größerer Systemverbünde bzw. Verbände bieten, als Basis für digital vernetzte und geführte Einheiten. “Das System Panzergrenadier soll wesentlich zur Schlagkraft und Gefechtstauglichkeit der VJTF 2023 beitragen. Dieser Verband führt mit dem System Panzergrenadier zum ersten Mal in Deutschland eine digitalisierte Fahrzeugplattform – den Schützenpanzer Puma in der verbesserten Ausbaustufe VJTF – mit einem mit digitaler Funktechnik ausgestatteten Soldaten-system zusammen”, meldete Rheinmetall zum Erfolg des Systems. “Das neue Rundum- und Fahrersichtsystem leitet das Ende der Ära des Winkelspiegels ein. Erstmalig kann die gesamte Besatzung bei Tag wie bei Nacht ‘durch die Panzerung’ sehen. Der Fusionsmodus verbindet die Tagsicht mit dem leistungsstarken Wärmebild und ermöglicht die frühzeitige Aufklärung getarnter Ziele bei Tag wie bei Nacht. Der Puma ist das erste westliche Gefechtsfahrzeug, das serienmäßig mit einem solchen System in der Nutzung ist.”

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