Wolski meint

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Generalmajor a. D. Reinhard Wolski, Dipl.-Ing. (Univ.), ist Experte des Behörden Spiegel und war in seiner letzten Verwendung Chef des Amtes für Heeresentwicklung. (Foto: privat)

Blick zurück “NACH VORN”: Was vor 19 Jahren mit der Aufstellung der Division Luftbewegliche Operationen begonnen hatte – die Zusammenfassung aller Hubschrauberkräfte des Heeres unter ein Kommando – und zwischenzeitlich wieder Bundeswehrstrukturen zum Opfer fiel, findet mit der Indienststellung des Kommandos Hubschrauberkräfte in Bückeburg seinen Neubeginn.  Die Zusammenfassung von Führungs- und Fachaufgaben der Heeresfliegerverbände wird Effizienz und Effektivität von Ausbildung, Einsatz und Logistik deutlich erhöhen.  Die fliegenden Verbände des Heeres und des Internationalen Ausbildungszentrums können nunmehr flexibler die “Hochwertressource Flugstunde” nutzen, das Systemzentrum Drehflügler wird durch die “Führung aus einer Hand” schnell logistische Schwerpunkte bilden können.

An der schnellen Digitalisierung dieses Kommandos mit seinen Verbänden sollten nun auch Digitalisierungswille und -vermögen des Heeres gemessen werden.

Das Kommando ist ein Anfang in die richtige Richtung. Und es wird hiermit auch der erste Schritt in Richtung Jointness gemacht: Ein teilstreitkraftübergreifendes “Joint Helicopter Command”, das schwere und leichte Transporthubschrauber, Kampf-, Aufklärungs- und Spezialhubschrauber unter einheitlicher Führung zusammenfasst, würde den operativen Einsatzwert für die deutschen Streitkräfte synergetisch maximieren.

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