19 verletzte Bundespolizisten an Flughäfen

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2020 registrierte die Bundespolizei über 1.400 Fälle nicht zuzuordnender Gegenstände an deutschen Flughäfen. (Foto: BS/ Skitterphoto, pixabay.com)

In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der AfD gibt die Bundesregierung Aufschluss über die Sicherheitslage an deutschen Flughäfen. Die Zahl der an Flughäfen verletzten Bundespolizistinnen und -polizisten ist im Vergleich zu den Vorjahren stark zurückgegangen. Für ihre Antworten beruft sich die Bundesregierung maßgeblich auf die im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei erfassten Daten.

19 Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden 2020 an Flughäfen verletzt, drei in Flugzeugen. Im Vorjahr waren an Flughäfen noch 77 Bundespolizisten verletzt worden, 2018 lag die Anzahl bei 71. Damit gibt es mit dem niedrigen Wert des vergangenen Jahres eine Kehrtwende im Trend der seit einigen Jahren steigenden Zahlen. Die Bundesregierung gibt zudem Auskunft über die Verteilung von weiteren Straftaten und Verstößen an deutschen Flughäfen. So gab es im vergangenen Jahr insgesamt 128 Tatverdächtige in den Bereichen von Eigentumsdelikten, Rauschgiftkriminalität und Straftaten gegen das Waffengesetz. Mit 103 Tatverdächtigen entfiel die überwiegende Anzahl davon auf Verstöße gegen das Waffengesetz. Die meisten Straftaten wurden von der Bundespolizei dabei am Flughafen Hamburg festgestellt. Am Flughafen in Frankfurt am Main erfasste die Zollverwaltung jedoch rund 2.300 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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