Kampfunterstützungsverband soll nach Sachsen

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Transporthubschrauber CH-53GE auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz. (Foto: Bundeswehr/Carsten Vennemann)

Heute verabschieden das Bundesministerium der Verteidigung und der Freistaat Sachsen eine gemeinsame Erklärung. “Wir wollen einen Kampfunterstützungsverband in die Region bringen mit bis zu 1.000 Mann”, sagte die Verteidigungsministerin gegenüber dem MDR Aktuell. “Die Stationierungsentscheidung soll 2023 geschehen und dann vollzogen werden bis ins Jahr 2031. Wir wollen den Truppenübungsplatz Oberlausitz in der Tat stärker nutzen, ertüchtigen, aber vor allen Dingen auch Fortentwickeln mit zivilen Partnern.”

Damit sei der vorerst wichtigste Schritt, die Erklärung zur anstehenden Stationierungsentscheidung, auf den Weg gebracht. Die geplante Übungsanlage für logistische Unterstützung soll dabei – so die bisherige Planung –von zivilen Firmen betrieben werden.

Zu den weiteren Überlegungen in Bezug auf Sachsen und die Oberlausitz sagte die Ministerin: “Wir arbeiten gemeinsam an weiterer Forschung und Entwicklung autonomer Systeme und das wollen wir vorzugsweise, wenn das möglich ist, auch im Freistaat Sachsen tun. Und – für uns ein ganz wichtiges Thema – Heeresinstandsetzung, Ausbildung, Weiterbildung unserer Soldatinnen und Soldaten, auch das soll ein Schwerpunkt werden. Und deshalb glaube ich, dass es ein gutes Paket ist für die Region und ein gutes Paket für die Bundeswehr.”

Wie viel dieses Paket kosten wird konnte die Ministerin noch nicht beziffern. Es sei durch diese Vereinbarung allerdings nicht nur die Bundeswehr gefordert, sondern auch der Freistaat Sachsen, der nun die notwendige Infrastruktur in der Region schaffen müsse.

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