Polizeikampagne gegen Extremismus

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Von März bis Juni soll ein monatliches Video zur Prävention von Extremismus beitragen. (Foto: BS/ Hans, pixabay.com)

Um Polizei und Gesellschaft für Extremismus und Diskriminierung zu sensibilisieren, hat die Polizei Baden-Württemberg die Kampagne “Nicht bei uns!” gestartet. In Videoclips soll für respektvolle Kommunikation geworben werden. Das Projekt soll den Weg für weitere Maßnahmen gegen Extremismus ebnen.

Sicherheitsbehörden haben die Aufgabe, jede Form politisch motivierter Straftaten zu verfolgen. In ihrer Rolle als Träger des Gewaltmonopols ist es daher von großer Bedeutung, dass Polizeibeamtinnen und -beamte die Stützen freiheitlich demokratischer Werte sind. “Extremistische oder diskriminierende Vorfälle in der Polizei Baden-Württemberg sind die absolute Ausnahme. Trotzdem ist jeder Fall in diesem Bereich einer zu viel!”, betont Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz. Für einen respektvollen Umgang sollte eine stetige Reflektion der eigenen Kommunikation erfolgen, so Hinz weiter.

In verschiedenen Videoclips soll daher zu einer professionellen Kommunikation angeregt werden. Die Kampagne konzentriert sich vor allem auf eine Verbreitung der Videos über die Sozialen Medien. Nicht nur die Polizei, sondern die ganze Gesellschaft solle erreicht werden. Denn vor allem in Sozialen Netzwerken käme es immer häufiger zur Verbreitung extremistischer, rassistischer und diskriminierender Ansichten.

“Nicht bei uns!” soll daher nur ein Anfang sein. “Wir schauen über alle wichtigen Bereiche – von der Personalgewinnung, über die Ausbildung beziehungsweise das Studium, die Fortbildung, die Prävention, den Umgang mit Belastungen und Fehlverhalten bis hin zu Fragen der Führung – wo Handlungsbedarf besteht”, hebt Hinz hervor.

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