Hilfreich, aber kein vollständiger Ersatz

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Bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind Drohnen im Bereich der Wasserrettung bereits länger im Einsatz. Ersetzen könnten sie den Menschen jedoch noch nicht, betont der Projektleiter Drohnen bei der Hilfsorganisation, Alexander Kille. (Screenshot: BS/Feldmann)

Drohnen haben für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zahlreiche Vorteile. Das gilt auch für den nicht-polizeilichen Bereich. Allerdings stößt die Nutzung dieses Einsatzmittels auch an Grenzen. Und ganz ohne menschliche Unterstützung geht es (noch) nicht.

Denn die unbemannten Systeme können derzeit noch nicht selbst aktive Hilfe leisten. Dafür braucht es immer eine Einsatzkraft. Zudem seien sie nicht an allen Stränden und Gewässern einsetzbar, gibt der Projektleiter Drohnen des Bundesverbandes der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Alexander Kille, zu bedenken. Dennoch seien die Geräte für seine Organisation ein attraktives Einsatzmittel und bei der DLRG-Wasserrettung auch schon länger im Einsatz. Denn durch sie würden ein senkrechter Blick ins Wasser sowie eine Übersicht aus großer Höhe ermöglicht. Außerdem schafften die Drohnen eine neue Perspektive für die Helfer und ermöglichten das systematische Absuchen von Gewässern, ohne auf Faktoren wie Strömungen oder Wellengang Rücksicht nehmen zu müssen, erläuterte Kille. Der bayerische DLRG-Landesverband erprobe derzeit sogar den Einsatz der Geräte, die eine sinnvolle Ergänzung bestehender Einsatzmittel darstellten und eine hohe Akzeptanz bei den Einsatzkräften genössen, unter Wasser. Als am erfolgversprechendsten identifizierte Kille auf dem digitalen Katastrophenschutzkongress des Behörden Spiegel eine Kombination aus Mensch, Tier und Technik.

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