Autonomes Unmanned Surface Vehicle

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Die Seagull kann mit dem neuen System autonom auch in dicht befahrenen Seegebieten operieren. (Foto: BS/Elbit System)

Elbit Systems hat eine neue Technologien an Bord des Seagull Unmanned Surface Vehicle (USV) vorgestellt, die dessen Fähigkeiten zur Operation in stark befahrener See und zur Bewältigung von Kommunikationsproblemen weiter erhöhen soll.

Ein 360 Grad Panoramavideosystem mit automatischer Zielerkennung und ein automatisiertes Navigationssystem erweitern dabei die Fähigkeiten des USV zur Vermeidung von Kollisionen. Damit kann das Wasserfahrzeug in Übereinstimmung mit den internationalen Regeln von 1972 zur Verhütung von Zusammenstößen auf See operieren. Das Seagull USV darf somit in engen Häfen und stark befahrenen Gewässern operieren und Missionen selbst ohne Kommunikation mit dem Leitstand vollständig autonom durchführen.

Die Seagull ist ein Multi-Mission-USV mit modularen Zuladungen für U-Jagd, Minenkampf, Elektronische Kampfführung, Maritime Sicherheit oder Hydrographie. Es lässt sich mit seinem Missionskontrollsystem und den Datenlinks auch für andere Missionen nutzen. Seit 2017 ist die Seagull bereits bei der israelischen Marine im Einsatz. Laut dem Hersteller befindet es sich derzeit international in der Produktions- und Stationierungsphase und wird kontinuierlich um zusätzliche Zuladungen und Fähigkeiten erweitert bzw. aktualisiert.

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