Mehr Nachwuchs für den Zoll

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Rund 1.900 Personen befinden sich in der dreijährigen Ausbildung im Bereich der Zollinspektion. (Foto: BS/AKrebs60, pixabay.com)

Seit dem Start einer Werbekampagne im Jahr 2017 hat sich die Anzahl der beim Zoll eingegangenen Bewerbungen um 28 Prozent gesteigert. Die Zahl der Bewerbungen in diesem Jahr sei dabei im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent gestiegen. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion mit. Unter Schülerinnen und Schülern gehöre der Zoll zudem zu den zehn beliebtesten Arbeitgebern in Deutschland.

Rund 41.000 zu vergebene Stellen waren 2020 im Haushalt des Zolls eingeplant. Ende 2020 konnte der Fehlbestand auf 6,6 Prozent gesenkt werden. Dies habe unter anderem an der Erhöhung der Einstellungsermächtigungen und der Einstellung externer Fachkräfte gelegen, so die Bundesregierung. Über 1.500 Nachwuchskräfte sollen in diesem Jahr in der Zollverwaltung eingestellt werden. Zahlreiche weitere Anwärterinnen und Anwärter befänden sich zurzeit in Ausbildung für den gehobenen und mittleren Dienst sowie für die Tätigkeit als Kauffrau oder Kaufmann für Bürokommunikation. Für die Ausbildung seien zudem verschiedene Einrichtungen an unterschiedlichen Standorten in der Entstehungsphase. So sei beispielsweise ein Ausbildungsstandort auf dem Gelände der “Alten Parteischule” in Erfurt für rund 400 Auszubildene geplant. Auch die ehemalige Diplomatenschule am Venusberg in Bonn soll künftig als Ausbildungsstätte für etwa 275 Anwärterinnen und Anwärter im Jahr dienen.

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