Schutz durch Container – mit Sicherheit simuliert

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(Foto: Bloedorn Container)

Druckwellensimulationen und Vorhersagen zum Splitterflug in Kombination mit Containerschutzwänden – in der Kampfmittelräumung bringt diese Kombination ein großes Plus an Sicherheit. Denn die Simulationsdaten geben Aufschluss über die wichtige Frage: Wo und wie müssen die Container aufgestellt sein, damit sie Druckwelle und Splitter am effektivsten abfangen können?

Der Geschäftsführer des auf Containerschutzwände spezialisierten Unternehmens Bloedorn Container, Björn Henkel, erklärt: „Wir verlassen uns auf die Analysen von Kampfmittelräumdiensten oder Ingenieurbüros. Sie werten Simulationen aus, bestimmen, wo und wie hoch wir die Containerwand monieren müssen und wie schwer diese zu ballastieren sind.“

Bei Entschärfungen in Dortmund und Münster kam die Software VC Blastprotect zum Einsatz. In virtuellen 3-D-Stadtmodellen wurden die Containerwände hinzugefügt und geprüft, wie und wo sie den größtmöglichen Nutzen bieten. In Dortmund konnte dadurch verhindert werden, dass Intensivpatienten und Frühchen in andere Krankenhäuser verlegt werden müssen. Doch nicht nur die Simulationsdaten zeigen: Seecontainer haben in der Kampfmittelräumung einen großen Nutzen. Bei einer Kampfmittelräumung in Göttingen mussten gleich mehrere Blindgänger gesprengt werden. „Unsere Container hielten der Wucht einer Detonation stand und verhinderten größere Schäden an den umliegenden Gebäuden“, so Henkel.

Die Autorin des Gastbeitrags ist Sandra Kirschbaum, Bloedorn Container GmbH.

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