Verzögerung der Heron TP

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Zwischenzeitlich flog nur noch eine einzige Heron für Deutschland. (Foto: Bundeswehr/Sebastian Wilke)

Die Einführung des unbemannten Aufklärungssystems Heron TP in die Bundeswehr verzögert sich weiter. Nach ursprünglichen Planungen sollten die ersten vier Heron TP ab dem 19. März 2021 der Bundeswehr in Tel Nof zur Verfügung stehen. Ein weiteres UAS sollte Mitte Mai 2021 zulaufen. Dies wäre dringend notwendig, da die aktuell in Afghanistan genutzten Heron aufgrund des Auslaufens der Verträge sowie einer Überalterung der Maschinen nicht mehr voll einsatzfähig sind. Seit einigen Wochen fliegt sogar nur noch eine einzige Heron für Deutschland über Afghanistan.

Dieser Zeitplan zur Aufnahme des Grundbetriebs der deutschen Heron TP in Tel Nof durch die Betreiberfirma Airbus DS Airborne Solutions GmbH verzögert sich “aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie bis zum Anfang des dritten Quartals 2021”, so die Auskunft des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Silberhorn auf eine entsprechende Frage von MdB Tobias Pflüger (Die Linke).

Silberhorn führte weiter aus: “Aufgrund der aktuellen Lage in Afghanistan wird ein einzelnes Luftfahrzeug Heron 1 als nicht ausreichend für das Einsatzkontingent in Afghanistan bewertet. Es wurde daher ein weiteres Luftfahrzeug Heron 1 nach Masar-e Scharif verbracht.”

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