Bewegungsdaten für BOS hilfreich

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Ist bei Smartphones das GPS aktiviert, werden auch Bewegungsdaten generiert. Diese können polizeilichen Ermittlern – unter gewissen Voraussetzungen – sehr weiterhelfen. (Foto: newkemall, pixabay.com)

Bewegungsdaten können polizeilichen Ermittlern einen erheblichen Mehrwert bieten. Dies gilt allgemein auch für Geoinformationssysteme. Diese können bei der Analyse von Bewegungen, Netzwerken und Verbindungen von Tätern unterstützen.

Wichtig ist dabei, dass die georeferenzierten Daten immer über eine eindeutige Kennung beziehungsweise Zuweisung, einen Zeitstempel sowie eine Verortung verfügen. Nur so kann mithilfe kombinierter Raum- und Zeitanalysen herausgefunden werden, wer sich mit wem wann, wo und wie lange getroffen hat. Zudem lassen sich über die Kombination von Karten und Diagrammen Bewegungen nachvollziehen und entsprechende Profile erstellen. Ob alles, was technisch möglich ist, aus Datenschutzgründen in Deutschland auch erlaubt ist, ist jedoch eine andere Frage.

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