Noch Luft nach oben

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Cyber-Kriminalität stellt sowohl für den Öffentlichen Dienst als auch für die Privatwirtschaft weiterhin ein großes Risiko dar. Bei der Bekämpfung der Delikte bleibt noch viel zu tun. (Foto: BS/Blogtrepreneur, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Bei der Cyber-Sicherheit von öffentlichen Verwaltung und privaten Unternehmen besteht noch deutliches Verbesserungspotenzial. Hier brauche es im präventiven Bereich noch mehr Sensibilisierung für Gefahren aus dem digitalen Raum und bei der Repression eine Stärkung der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).

Das meint der Fraktionsvorsitzende und Innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger. Er verlangt zudem, dass die BOS Verwaltungen und Unternehmen noch besser vor Cyber-Attacken schützen. Dabei handelt es sich aus seiner Sicht um eine staatliche Aufgabe, die ausgebaut und intensiviert werden müsse.

Es brauche bei allen Beteiligten aber auch ein größeres Problembewusstsein für die Gefahren aus dem Digitalen, ergänzt Sven Kohlmeier, Sprecher für Rechtspolitik, Netzpolitik und Datenschutz der SPD im Berliner Landesparlament. Gleiches meinen Paul Fresdorf von der Berliner FDP-Fraktion sowie Benedikt Lux von Bündnis 90/Die Grünen. Fresdorf hält es auch für überlegenswert – parallel zur regulären Beamtenbesoldung – über eine spezielle Besoldung von IT-Fachkräften im Öffentlichen Dienst nachzudenken.

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