Gründung der Stiftung Kampfmittelfreier Lebensraum

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Die Räumung von Kampfmitteln wird noch mehrere Generationen beschäftigen. (Foto BS/Feldmann)

Die Folgen des Zweiten Weltkrieges sind heute noch in vielfältiger Form zu spüren. Besonders Bombenblindgänger machen der Gefahrenabwehr immer wieder zu schaffen. Deshalb wurde nun die Stiftung Kampfmittelfreier Lebensraum mit Sitz in Erfurt gegründet.

Die bundesweit tätige Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Maßnahmen zur Identifizierung, Ortung, Räumung und Vernichtung von Kampfmitteln zu fördern. Ebenso möchte die Stiftung Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen über Gefahren von Blindgängern und der Gefahrenprävention durchführen. Zudem sind Schulungen für Amtsträgerinnen und -träger zum richtigen Verhalten im Gefahrenfall sowie Aus- und Fortbildungen von Fachkräften der Kampfmittelbeseitigung geplant.

“Wir übernehmen Verantwortung für die nachfolgenden Generationen und unterstreichen das auch durch den Stiftungsauftrag, der neben der Schaffung von kampfmittelfreiem Lebensraum auch eine professionelle Fortbildung in der Kampfmittelräumung als Kernaufgabe formuliert”, erläuterte Günter Westrup, Sprecher des Stiftungskuratoriums, die Zielsetzung.

Der thüringische Innenminister, Georg Maier (SPD), sagte zur Gründung der Stiftung: “Ich freue mich, die Stiftung anerkennen zu dürfen. Für ihre Arbeit wünsche ich ihr größtmöglichen Erfolg. Die Stiftung wird sich vorbildlich für das Gemeinwesen und das Lebensumfeld der Menschen einsetzen. Für diesen Impuls bin ich allen Beteiligten sehr dankbar.”

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