Europas Innovationszentrum: Baden-Württemberg

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Baden-Württemberg verteidigt seine Spitzenposition im Innovationsindex 2020 – mit Abstand! (Foto: qimono, pixabay.com)

Der Innovationsindex 2020 bescheinigt dem deutschen Südwesten die höchste Innovationskraft in Europa. Mit 81 Punkten liegt Baden-Württemberg 19 Indexpunkte vor dem Zweitplatzierten Bayern.

Vor allem die Innovationsindikatoren Ausgaben und Personal in Forschung und Entwicklung (FuE), Erwerbstätige in Industrie, Wissenschaft und wissenschaftlich-technischen Berufen sowie Patentanmeldungen sind ausschlaggebend für den zweijährlich erscheinenden Innovationsindex. Gerade in diesen Bereichen hat Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren viel investiert und verteidigt so – seit bereits 10 Jahren – den ersten Platz im Ranking. Zwischen 20.000 und 30.000 Euro investiert Baden-Württemberg regelmäßig in FuE.

Der baden-württembergisch Forscher- und Tüftlergeist tummelt sich laut statistischem Landesamt vor allem in Böblingen, Heidelberg und Stuttgart. Mit rund 74, 59 und 57 Punkten führen sie die Liste an. Böblingen punktet in erster Linie bei den FuE-Indikatoren Ausgaben und Personal, jeweils mit Platz 1. Beim Beschäftigten­anteil in industriellen Hoch­technologie­branchen belegt es Rang 5 und bei der Patent­dichte Rang 3.

Auf Baden-Württemberg und Bayern folgen im europäischen Innovationsranking die französische Hauptstadtregion Île de France, Schweden, Berlin, die südliche Region der Niederlande, Dänemark, Hamburg, Hessen, Finnland, und Luxemburg. Innerhalb der EU sind die Kanarischen Inseln, Rumänien und Andalusien die Schlusslichter des Innovationsindex, innerhalb Deutschlands sind Sachsen-Anhalt (28, 2 Indexpunkte), Mecklenburg-Vorpommern (28,7 Indexpunkte) und Brandenburg (33,5 Indexpunkte) die Innovationsnachzügler.

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