EU unterstützt DRK bei mobilen Tests

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"Die Tests sind neben den Impfungen eine weitere Möglichkeit, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und möglichst viele Menschenleben zu schützen", erklärte Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), zu der Testinitiative der EU. (Foto: Hermann Kollinger, pixabay.com)

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird von der Europäischen Union bei der bundesweiten Durchführung von Corona-Schnelltest unterstützt. Die Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der EU-Kommission (DG Sante) stattet dafür die “Initiative zur Ausweitung der mobilen Covid-19-Testkapazitäten in der EU” mit 35,5 Millionen Euro aus. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) koordiniert diese Initiative.

Die Initiative wird in allen 19 DRK-Landesverbänden umgesetzt. Dazu sollen insgesamt 38 zusätzliche Testmöglichkeiten aufgebaut werden. Von diesen 38 Teststellen sind 19 stationäre Testzelte und 19 mobile Test-Teams. Die mobilen Teams werden hauptsächlich in Einrichtungen für Senioren, Kindergärten und Schulen eingesetzt.

Zur Umsetzung erhält jeder Landesverband ein Einsatzfahrzeug, ein Zelt sowie einen Generator. Zusätzlich wird Persönliche Schutzausrüstung (PSA) und Desinfektionsmittel bereitgestellt. “Pro Landesverband werden außerdem 200 Testerinnen und Tester ausgebildet – viele davon ehrenamtlich. Sie stehen auch über dieses Projekt hinaus bereit, um das DRK und die Behörden künftig beim Katastrophenschutz zu unterstützen”, erklärte DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Neben der deutschen Hilfsgesellschaft sind auch die Rotkreuz-Organisationen in Griechenland, Italien, Malta, Portugal, Spanien und Österreich an dem Projekt beteiligt und erhalten EU-Mittel. Das Projekt ist bis zum 30. September 2021 befristet.

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