Lynx bewirbt sich um amerikanisches OMFV-Programm

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Rheinmetall bewirbt sich mit dem Lynx um die Nachfolge der Schützenpanzer Bradley bei der U.S. Army. (Foto: BS/Rheinmetall)

Rheinmetall gab vergangene Woche die Kooperation mit L3Harris bekannt, um sich gemeinsam um das Programm der U.S. Army zur Entwicklung eines Optionally Manned Fighting Vehicle (OMFV – Optional bemanntes Kampffahrzeug) zu bewerben. Das OMFV soll die Schützenpanzer Bradley der U.S. Army ersetzen. Es handelt sich um ein Programm im Wert von rund 4,6 Milliarden U.S. Dollar. Rheinmetall geht mit dem Schützenpanzer Lynx ins Rennen, der bereits von Australien und Ungarn beschafft wird.

Da es sich beim Lynx um eine deutsche Entwicklung handelt, musste Rheinmetall bedeutende amerikanische Technologien mit ins Boot holen, um bei dem OMFV-Auftrag eine Chance zu haben. “Durch die jetzt geschlossene Vereinbarung kombinieren L3Harris Technologies und American Rheinmetall Vehicles die führende Position von L3Harris im Bereich der offenen Systemdesigns und Ausrüstungsfertigung mit der Reife und Modularität von Rheinmetalls neu entwickeltem Schützenpanzer Lynx. Hierdurch entsteht ein OMFV‐Ansatz, der risikoarm ist und schnelle Upgrades ermöglicht”, sagte Rheinmetall zur Kooperation.

“Wir können auf eine lange Geschichte zurückblicken, in der wir mit unserem MOSA-Ansatz für Missionssysteme und elektronische Kampfführung ähnliche Unterstützung für mehrere Plattformen bieten”, betonte James Gear, Vice President, L3Harris Domestic Business Development. “Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit American Rheinmetall Vehicles, um weiter in den Markt für Landsysteme vorzustoßen.”

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