Australien stellt Typschiff der neuen Supply-Klasse in Dienst

0
377
Die Indienststellung der HMAS Supply sorgt wegen knapp bekleideter Damen aktuell für einen Skandal in Australien. (Foto: BS/Royal Australian Navy)

Am 10. April wurde das australische Versorgungsschiff “HMAS Supply” der neu­en Supply-Klasse in Dienst gestellt. Die bei­den Schiffe der Supply-Klasse werden von der spanischen Werft Navantia für die Royal Australian Navy gebaut. Diese Klasse ba­siert auf dem Design der Cantabria-Klasse der spanischen Marine.

Die Schiffe sollen Treibstoff, Trockenla­dung, Wasser, Lebensmittel, Munition, Ausrüstung und Ersatzteile transportieren, um die eingesetzten Marine- oder Kampf­truppen, die weit entfernt vom Hafen auf hoher See für längere Zeit operieren, zu un­terstützen. Neben dem Nachschub können die Schiffe zur Bekämpfung von Umweltver­schmutzung auf See, zur logistischen Unter­stützung der Streitkräfte und zur humanitä­ren Hilfe eingesetzt werden.

Die HMAS Supply besitzt eine Verdrän­gung von 19.500 Tonnen, eine Länge von 173,9 Metern, eine Reichweite von 11.000 Kilometern bei 13 Knoten sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Knoten. Zum Vergleich: Der Einsatzgruppenversorger Berlin besitzt eine Verdrängung von 20.200 Tonnen, eine Länge von 174 Metern, eine Reichweite von 7.400 km bei 18 Knoten sowie eine Höchstgeschwindigkeit von über 20 Knoten.

Aktuell erlangte der Einsatzgruppenver­sorger HMAS Supply einen umfassenden Bekanntheitsgrad in Australien, weil bei dessen Indienststellung die Frauentanz­gruppe “101 Doll Squadron” auftrat, deren künstlerische Darbietung anscheinend vor allem aus dem Wackeln mit den Hinter­teilen bestand. Sogar der australische Pre-mierminister Scott Morrison schaltete sich bereits ein und betonte, dass der Auftritt der Tanzgruppe nicht zum offiziellen Pro­gramm der Indienststellung gehört.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here