BNE in Kommunen und Bildungsstrukturen

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Bildung für nachhaltige Entwicklung – mit kritischem Denken und Gestaltungsmut neue Handlungsräume erschließen und Gestaltungskompetenzen in unsere Gesellschaft tragen. (Foto: qimono, pixabay.com)

Man wolle “die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln zu befähigen”, heißt es im Bericht der Bundesregierung zur “Bildung für nachhaltige Entwicklung” (BNE). Die Maßnahmen zur BNE-Förderung seien erheblich ausgebaut worden, um so eine nachhaltige Gesellschaft zu schaffen, die “offener, resilienter und gerechter” ist.

“Bildung für nachhaltige Entwicklung” verankert die Prinzipien der Nachhaltigkeit in den deutschen Bildungssystemen und leistet damit einen Betrag zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele aus der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.

Um den zunehmenden globalen Herausforderungen wie Ungleichheiten, Klimawandel, Ressourcenknappheit oder Pandemien standzuhalten, sei es gerade auf lokaler Ebene wichtig, öffentliche Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in BNE-Programme einzubeziehen und vorhandene Netzwerke auszubauen, heißt es im Bericht. “Die UNESCO sieht Bildung für nachhaltige Entwicklung in Städten, Gemeinden und Kreisen als wichtigen Unterstützer für eine gelingende nachhaltige Entwicklung.” Strukturelle Handlungsfelder der Kommunen seien die individuellen Standortfaktoren, BNE-Kompetenzentwicklung, Verstetigung von Programmen, Vernetzung und die Entwicklung eines kommunalen Nachhaltigkeitskodex.

In den vergangenen Jahren seien Lehrpläne und Lehrmaterialen für nachhaltige Entwicklung veröffentlicht worden, um BNE noch stärker in den Bildungsstrukturen zu verankern. Zudem gebe es Pläne für ein Kompetenzzentrum, dass Kommunen bei der Umsetzung von BNE unter die Arme greifen solle. Gerade in der Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern gebe es, laut Bericht, noch Nachholbedarf. Zudem wird empfohlen, dass “zukünftig die verschiedenen Themen, die aktuell zeitgleich an unterschiedlichen Stellen im Bildungssystem implementiert werden, noch mehr zusammengedacht werden.”

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