Störung von Drohnen im niedrigen Luftraum

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Der Jammer HP-47+ wiegt rund 14 Kilogramm, mit dem Visier kann er gezielt wirken. (Foto: BS/Bundeswehr/Eric Gusenburger)

Wie die Bundeswehr berichtet, setzt sie beim MINUSMA-Einsatz in Mali im Camp Castor zur Drohnenbekämpfung den HP-47+ ein. Hierbei handelt es sich um einen schultergestützten Abwehrstörsender, der von dem deutschen Unternehmen H.P. Marketing & Consulting Wüst hergestellt wird.

“Statt Geschossen verschießt die Schutzausstattung zur Drohnenabwehr unsichtbare Störsignale”, erklärt Oberstabsgefreiter Patrick D., der als Bediener für den tragbaren Jammer HP 47+ ausgebildet wurde. “Diese Störsignale unterbrechen unter anderem die Funksignale zur Fernsteuerung sowie die Übertragungssignale für eine Bildübertragung per Video oder Fotokamera.” Hierdurch werden die anfliegenden Drohnen gestoppt und kontrolliert zur Landung gezwungen. Der Jammer kann nach einer einfachen und schnellen Inbetriebnahme gegen Drohnen im niedrigen Luftraum wirken, wie etwa gegen DJI, Phantom, Mavic, Parrot, Yuneec, JJRRC, WALKERA, SYMA, BlADE und andere Hersteller.

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