Leonardo erwirbt Anteile an Hensoldt

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Leonardo erwirbt 25,1 Prozent an Hensoldt. Dieser Aktienanteil war bis dato von Fonds gehalten worden. (Bild: BS/Hensoldt)

Vergangene Woche meldete das italienische Unternehmen Leonardo, dass es 25,1 Prozent der Anteile der deutschen Hensoldt AG für rund 606 Millionen Euro erworben habe. Der Abschluss der Transaktion stehe zwar noch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen, werde allerdings für die zweite Hälfte dieses Jahres erwartet.

“Leonardo hat eine endgültige Vereinbarung mit Square Lux Holding II S.à r.l., einem Investmentunternehmen, das von Fonds der Kohlberg Kravis & Roberts & Co. L.P. kontrolliert wird, getroffen, um einen Anteil von 25,1 Prozent an der Hensoldt AG (Hensoldt) für einen Barkaufpreis von ca. 606 Millionen Euro oder 23 Euro je Aktie zu erwerben”, verkündete Leonardo am Samstag. “Durch den Anteilserwerb wird Leonardo neben der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die sich zu 80 Prozent im Besitz der Bundesrepublik Deutschland befindet, zum größten Anteilseigner von Hensoldt. Die KfW hat vereinbart, im März 2021 einen Anteil von 25,1 Prozent an Hensoldt zu erwerben.”

Alessandro Profumo, CEO von Leonardo, sagte: “Wir freuen uns über die Investition in Hensoldt als Katalysator für den Aufbau einer engeren Zusammenarbeit, die unsere jeweiligen Positionen im wachsenden Markt für Verteidigungselektronik weiter stärken wird. Wir glauben, dass dieser Schritt einen Mehrwert für alle unsere Aktionäre schaffen wird, da er komplementäre Stärken zusammenbringt, um mehr Kunden und Partner mit den von ihnen benötigten Lösungen zu versorgen, während gleichzeitig nationale Technologien und Fähigkeiten erhalten bleiben.”

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