Vorbereitungen für den 1. Mai laufen

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Man kann nicht alle Eventualitäten einplanen, so Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen anlässlich der Vorbereitungen für den 1. Mai. (Foto: BS/Feldmann)

Der 1. Mai bedeutet für Einsatzkräfte vor allem eins: zusätzliche Belastungen. Die Berliner Feuerwehr bereitet sich intensiv auf ihren zweiten “1. Mai” unter Corona-Bedingungen vor.

Die Kräfte der Berliner Feuerwehr rechnen mit einem erhöhten Einsatzaufkommen im Vergleich zu den üblichen Einsatztagen mit 1.200 bis 1.400 Einsätzen pro Tag. Um das erhöhte Aufkommen zu bewältigen, setzt die Behörde auf Maßnahmen wie dem Installieren von Verbindungspersonal für den Führungsstab der Polizei Berlin, einer festen Besetzung von zusätzlichen Einsatzmitteln und einer zusätzlichen Unterstützung der Hilfsorganisationen mit Mitteln aus dem Rettungsdienst. Ebenso wollen die Berliner das Personal in der Leitstelle für die Bereiche Lagedienst und Informationstechnik verstärken.  

“Wir können zwar nicht alle Eventualitäten vorhersehen und einplanen, aber wir können das Bestmögliche tun, um sehr gut vorbereitet in diese Situation zu gehen. Und das haben wir. Selbstverständlich gilt mein Dank allen Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, die an diesem Tag ihren Dienst zum Wohl der Menschen in Berlin versehen. Wie an jedem anderen Tag im Jahr, kann man auf uns zählen”, betont Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen.

Die Berliner Feuerwehr steht zudem im engen Austausch mit der Polizei Berlin. In Zusammenarbeit werden Lageeinschätzungen geteilt und Gefährdungspotentiale analysiert. Diese fließen in die Planungen ein. Bei einem Angriff auf Feuerwehrangehörige sollen diese den Angriff sofort melden und dokumentieren.

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