Wertschätzungskampagne gestartet

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Mithilfe einer neuen Kampagne will die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Arbeitsbedingungen für Polizeibeschäftigte verbessern. Im Zuge dessen gibt es zahlreiche Forderungen an die Politik. (Foto: BS/GdP)

Der Beruf der Polizistin oder des Polizisten ist laut Umfragen seit Jahren einer der beliebtesten und am meisten geschätzten überhaupt. Gleichzeitig schlagen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – nicht nur im Zusammenhang mit Protesten gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus – vermehrt Hass und Gewalt entgegen. Das will die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nicht hinnehmen.

Eine Kampagne soll helfen. Sie erfolgt unter dem Slogan “100 Prozent Einsatz verdienen 100 Prozent Einsatz”. Dadurch soll die Öffentlichkeit erfahren, welche Probleme es bei der polizeilichen Arbeit gibt. Außerdem soll die Politik für mehr Engagement für die Vollzugsbeamten, Tarifbeschäftigten und Verwaltungsbeamten der Polizeien gewonnen werden. Sie müsse einen angemessenen Rahmen schaffen, um den alltäglichen Polizeidienst zu erleichtern. So sei es etwa nicht hinnehmbar, dass die Besoldung zwischen den Ländern untereinander sowie zwischen Bund und Ländern inzwischen derart unterschiedlich sei. Polizeibeschäftigte erster und zweiter Klasse dürfe es nicht geben. Zudem werden verstärkte Investitionen in Technik, Digitalisierung, Liegenschaften, Ausstattung und Personal sowie verbesserte berufliche Perspektiven gefordert.

Laufen soll die Kampagne, die eigentlich bereits im November letzten Jahres starten sollte – aufgrund von Corona dann allerdings verschoben wurde – mindestens bis zur Bundestagswahl Ende September. In einigen Bundesländern ist sie sogar noch länger angesetzt, bis zu eineinhalb Jahren.

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