BaWü: Corona-Hilfen für den Bevölkerungsschutz

0
160
Vereinigungen im Bevölkerungsschutz in Baden-Württemberg erhielten aufgrund der Einnahmeausfälle wegen der Corona-Pandemie insgesamt zehn Millionen Euro Unterstützung von der Landesregierung. (Foto: BS/Gerd Altmann, pixabay.com)

Die Corona-Pandemie trifft nicht nur Kultureinrichtungen und Sportvereine, sondern auch die Vereine, die im Bevölkerungsschutz tätig sind. So sind die Einnahmen durch beispielsweise Erste-Hilfe-Kurse und die Bereitstellung von Sanitätsdiensten weggefallen. Gleichzeitig sind die Ausgaben für Persönliche Schutzausrüstung (PSA) gestiegen. Um auch diese Vereine der Hilfsorganisationen zu unterstützen, hat die Landesregierung in Stuttgart insgesamt zehn Millionen Euro an Hilfen ausgezahlt.

Die Gesamtsumme wurde auf mehrere Tranchen aufgeteilt. Die letzte Tranche mit einem Volumen von 3,7 Millionen Euro konnte nun verteilt werden. Von dem Geld haben 13 Landesverbände in Baden-Württemberg profitiert. Diese Verbände sind unter anderem: der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) (818.00 Euro), Bergwacht Schwarzwald (650.800 Euro), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Baden (398.100 Euro), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) LV Baden-Württemberg (4.314.900 Euro), Landesfeuerwehrverband (LFV) Baden-Württemberg (503.600 Euro) oder der Verein @fire (54.400 Euro).

“Wir lassen die Vereine nicht alleine. Die notwendigen, freilich auch einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben nahezu alle Lebensbereiche betroffen. Dies gilt besonders auch für Vereine, die im Bevölkerungsschutz tätig sind. Deshalb haben wir schnelle und unbürokratische Hilfe versprochen. Und dieses Versprechen haben wir auch gehalten: mit zehn Millionen Euro Corona-Hilfsprogramm”, sagte der baden-württembergische Innenminister, Thomas Strobl (CDU).

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here