Zulaufpläne MOBAST

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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim Besuch der VJTF 2019, für die Schutzwesten aus ganz Deutschland "zusammengesucht" werden mussten. (Foto: BS/Bundeswehr/Sebastian Wilke)

Die neue Modulare Ballistische Schutz- und Trageausstattung Soldat (MOBAST) sollte ursprünglich bereits seit 2019 der Bundeswehr zufließen. 5.000 Sätze pro Jahr, damit die Soldatinnen und Soldaten der VJTF 2023 damit ausgestattet werden können und sich im Vorfeld bereits in Übungen an MOBAST gewöhnen.

“Die Auslieferung der MOBAST ist nach aktuellem Stand wie folgt vorgesehen: 15.965 Sätze im Jahr 2021, 5.000 Sätze im Jahr 2022, 5.000 Sätze im Jahr 2023, 10.000 Sätze im Jahr 2024, 10.000 Sätze im Jahr 2025”, lautete die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD (Drucksache 19/28641). “Die derzeit noch bestehenden Verzögerungen bei der Auslieferung der MOBAST sind im Wesentlichen auf den Verlauf des Vergabeverfahrens zurückzuführen. Weil zunächst keiner der Bieter die Anforderungen an das Produkt erfüllte, musste ihnen die Möglichkeit zur Nachbesserung eingeräumt werden und es mussten anschließend weitere Trageversuche mit den entsprechend verbesserten Angebotsmustern durchgeführt werden. Nach der Zuschlagsentscheidung für das Los 1 (Schutzwestensystem) führte zudem die Rüge sowie das anschließend durch den unterlegenen Bieter angestrengte vergaberechtliche Nachprüfungsverfahren über zwei Instanzen (Vergabekammer des Bundes und Oberlandesgericht Düsseldorf) zu einem weiteren Zeitverlust von rund neun Monaten.”

Das neue Schutzwestensystem MOBAST besteht aus verschiedenen modular nutzbaren Elementen, bei denen neueste Fasern die Soldaten größtmöglich bei gleichzeitig reduziertem Gewicht schützen sollen.

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