Pilotprojekt in Berlin ausgeweitet

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Bei der Polizei Berlin wird ein Pilotprojekt zur kiezorientierten Präventionsarbeit ausgeweitet. (Foto: BS/Anne Garti, www.pixelio.de)

Das im Dezember vergangenen Jahres gestartete Pilotprojekt “Kontaktbereichsdienst 100” (KoB 100) bei der Berliner Polizei findet künftig in weiteren Bezirken und Ortsteilen statt. Dabei geht es um die Stärkung der bürgernahen und kiezorientierten Polizeipräsenz. Dafür werden die eingesetzten Beamten – anders als in der Vergangenheit – komplett von übrigen Aufgaben freigestellt.

Ab sofort sind weitere 45 Beamtinnen und Beamte in dieser Form des Kontaktbereichsdienstes tätig. Ihr Fokus liegt dabei auf den Außenbezirken. Die Beschäftigten sind bereits jahrelang im Kontaktbereichsdienst bewährt. Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte zu der Ausweitung: “Wir wollen eines erreichen: Die Polizei soll sichtbar und bürgernah in den Kiezen unterwegs sein. Die Kolleginnen und Kollegen von KoB 100 geben der Polizei im Kiez ein Gesicht.” Sie seien deshalb eine wichtige Säule für ein stärkeres Sicherheitsempfinden der Menschen in der Stadt”, so der Sozialdemokrat.

Und Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik unterstrich: “Es ist mir eine große Freude und ein persönliches Anliegen, dass wir die Erprobungsbereiche weiter erhöhen konnten. Wir gehen damit als Polizei Berlinen einen wichtigen Schritt, um für die Menschen im Kiez noch besser sicht- und vor allem ansprechbar zu sein.”

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