Body-Cams für französische Polizei

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Die Arbeit der französischen Polizei soll mit Bodycams modernisiert werden. (Foto: BS/Annabel_P, pixabay.com)

Das französische Innenministerium beschafft insgesamt 30.000 Body-Cams für die nationale Polizei und die Militärpolizei (Gendarmerie). Ab Juli sollen Einsatzkräfte mit den Kameras ausgestattet werden. Dadurch soll sowohl das Vertrauen in die polizeiliche Arbeit gesteigert als auch die Sicherheitssituation für Einsatzkräfte verbessert werden.

Die Body-Cams für die französische Polizei sollen dabei eine intuitive Aufnahmefunktion und eine Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden besitzen. Zur Auswertung digitaler Beweismittel gibt es dabei auch eine Lösung für das Video-Management, bei der die Aufnahmen zusammen mit wichtigen Einsatzdaten gespeichert werden. In Zukunft soll auch die sogenannte “Holster-Aware-Funktion” hinzukommen. Hierbei zeichnet die Kamera automatisch auf, sobald die Einsatzkraft ihre Waffe zieht. Teil der Beschaffung sind dabei aber auch spezielle Helmkameras für Motorradpolizisten, die eine hohe Auflösung auch bei hoher Geschwindigkeit gewährleisten sollen. Der Gesamtwert des Auftrags der französischen Regierung an Motorola Solutions beläuft sich dabei auf 15 Millionen Euro.

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