100 Jahre DRK gefeiert

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Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) leiste Großartiges in der Pandemie, so Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum 100-jährigen Jubiläum der Hilfsorganisation. (Screenshot: BS/Klawon)

Am Weltrotkreuztag feierte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sein 100-jähriges Bestehen. Auf einer digitalen Festveranstaltung feierten die Rotkreuzler den Zusammenschluss am 21. Januar 1921 dermaligen Rotkreuzvereine auf einer Sitzung im Alten Rathaus in Bamberg zu einem Dachverband. Die Struktur des Dachverbandes wirkt bis heute nach.

In einem Video-Grußwort gratulierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim DRK. ” Ob in Krankenhäusern oder Seniorenheimen, im Rettungsdienst, in der Sozialarbeit oder in internationalen Kriseneinsätzen – so vielfältig Ihr Dienst am Nächsten ist, so unschätzbar wertvoll ist er auch. Und auch jetzt in der schwierigen Zeit der Pandemie ist es ein Segen, dass das Deutsche Rote Kreuz zur Stelle ist. Sie betreiben Test- und Impfzentren, transportieren und vorsorgen Kranke, beschaffen und verteilen Infektionsschutzgüter. Kurzum: Sie leisten Großartiges”, bedankte sich die Kanzlerin. Das Funktionieren des deutschen Sozialstaates habe viel mit dem DRK zu tun und sei aus der Wohlfahrtspflege in Deutschland nicht wegzudenken, so Merkel.

Getreu nach dem DRK-Motto “Hilfe allein nach dem Maß der Not” wollte man den digitalen Festakt vollziehen, so Christian Reuter, DRK-Generalsekretär. Eigentlich sollte das Jubiläum am Gründungsort Bamberg begangen werden. Aufgrund der Corona-Pandemie entschied man sich für eine reine digital Veranstaltung. Das Programm des Jubiläums sei vor allem mit Menschen entstanden, die sich für und im DRK engagieren. Diese Menschen würden das DRK ausmachen und sei die Stärke der Organisation, sagte Reuter. Bundesweit sind derzeit mehr als 430.000 Ehrenamtliche und 183.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das DRK tätig.

Neben der Bundeskanzlerin kam unter anderem noch der bayerische Ministerpräsident, Markus Söder (CSU), Dr. Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), oder der Fernsehmoderator, Eckart von Hirschhausen zu Wort. Außerdem gab es Einblick in die Arbeit des DRK im Rahmen der Corona-Pandemie und in das “Oral-History”-Projekt mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Hilfsorganisation.

Die Aufzeichnung des digitalen Festaktes findet sich hier.

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