Extremismusbeauftragter für Berliner Feuerwehr

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Axel Wendt (Mitte) fungiert künftig als Extremismusbeauftragter der Berliner Feuerwehr. Er wurde von Innensenator Andreas Geisel (SPD, links) und Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen (rechts) ins Amt eingeführt. (Foto: BS/Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin)

Axel Wendt ist Extremismusbeauftragter der Berliner Feuerwehr. Der Beamte des höheren feuerwehrtechnischen Dienstes wird die Aufgabe zunächst kommissarisch wahrnehmen. Im kommenden Jahr soll die Stelle dann extern ausgeschrieben werden.

Der Extremismusbeauftragte, dessen Installation auf Initiative der Senatsverwaltung für Inneres und Sport erfolgte, steht ab sofort als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Dies gilt sowohl intern als auch extern. Neben der systematischen Erfassung mutmaßlich politisch motivierter Kriminalität und entsprechender Vorfälle wird der Extremismusbeauftragte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte unterstützen. Dies geschieht vor allem durch die Erarbeitung von Handlungsvorschriften und Fortbildungsmaßnahmen. Der Behördenleitung legt er regelmäßig Lageberichte vor.

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte zu dem neuen Amt: “Unser Elf-Punkte-Plan hat eine klare Botschaft: Nein zu Extremismus. Egal wo, egal in welcher Form. Besonders die Beschäftigten unserer Sicherheitsbehörden müssen stets Vorbilder sein.” Die Extremismusbeauftragten bei der Feuerwehr und der Polizei hätten in diesem Zusammenhang eine wichtige Funktion, vor allem im Bereich der Prävention und Sensibilisierung der Beschäftigten.

Und Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen ergänzte: “Die Berliner Feuerwehr genießt herausragendes Vertrauen in der Bevölkerung und trägt eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Im Einsatz helfen wir allen Menschen.” Die Feuerwehr stehe somit im Kern für eine humanitäre Idee. “Die Einrichtung eines Extremismusbeauftragten in der Berliner Feuerwehr ist ein sinnvoller und wichtiger Schritt, um mögliche extremistische Vorfälle frühzeitig erkennen und bekämpfen zu können”, so Homrighausen.

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