WHO-Frühwarnzentrum in Berlin geplant

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Mit einem Pandemiefrühwarnzentrum der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Berlin sollen Gesundheitskrisen früher erkannt werden. (Foto: BS/Miguel Á. Padriñán, pixabay.com)

In Berlin soll ein Pandemiefrühwarnzentrum der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entstehen. Es soll schon im Herbst 2021 seine Arbeit aufnehmen. Dies teilte der WHO-Generaldirektor, Tedros Adhanom Ghebreyesus, mit. Es sollen vor allem Informationslücken der Pandemiebekämpfung geschlossen werden.

Dazu sollen unter anderem unter Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) Daten weltweit erhoben und aufbereitet werden. So sollen Gesundheitskrisen wesentlich früher erkannt und verhindert werden. Das WHO-Hub in der Hauptstadt hat deshalb zur Aufgabe, wissenschaftliche, staatliche und privatwirtschaftliche Institutionen aus verschiedenen Ländern in einem Netzwerk zusammenzubringen. Das Zentrum wird sich weniger um die Corona-Pandemie kümmern, sondern sich eher auf zukünftige Krisen konzentrieren. Die Bundesrepublik unterstützt das WHO-Zentrum mit 30 Millionen Euro jährlich. “Wir müssen in der Lage sein, Epidemien an jedem Ort der Welt so schnell wie möglich zu entdecken. Dieser Hub wird die Welt sicherer machen”, erklärte dazu der Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn (CDU).

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