In allen Dimensionen

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Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, zeigte sich besorgt, dass Russland in allen militärisch relevanten Dimensionen Fähigkeiten auf- und ausbaue. (Screenshot: BS/Feldmann)

Konflikte und Kriege werden heutzutage in allen Dimensionen geführt. Dazu gehören laut dem Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, unter anderem die Dimensionen Luft, Land, See und Cyber. Problematisch aus seiner Sicht ist dabei, dass Russland in all den genannten Gebieten Fähigkeiten auf- und ausbaue.

Hierauf müssten sich die Europäische Union und die NATO einstellen. Die Bundeswehr werde sich weiterhin maßgeblich an beiden Bündnissen beteiligen. Außerdem werde sie sich ständig strukturell weiterentwickeln und ihr Training ausländischer Soldaten fortsetzen, etwa in der Sahelzone. 2023 werde die Bundeswehr zudem erneut die Führung der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) der NATO übernehmen. Dies dann bereits zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren.

1 Kommentar

  1. Immer dieses Gelaber von “Cyber”. Als wenn das jetzt viel gefährlicher wäre als ein normaler Krieg. Was genau ist damit eigentlich gemeint? Das Internet oder Mobilfunknetze, Telefonnetz? Bei einem Krieg wäre doch das Internet das Erste, was ausfällt. Da muss ja nur irgendwo bei einer Netzwerkverteilerstation der Strom ausfallen oder die Hardware irgendwie beschädigt werden (z.B. duch EMP oder so) und dann wars das mit “Cyber”, ist dann nähmlich einfach offline. Klar, würde das nicht ganz Deutschland betreffen aber bei Hackerangriffen ist das schlimmste was passieren kann, banal gesagt das das Internet ausfällt. Das wäre natürlich für viele Firmen verherend aber immer noch Pipifax im Vergleich mit einem konventionellen Krieg, wo Bomben usw. fallen. Da sterben dann nähmlich Menschen und ganze Städte werden zerstört. Das Internet kann man ja vergleichsweise realativ einfach wieder aufbauen, solange die Hardware dazu noch intakt ist.

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