Über 200.000 Euro bereitgestellt

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Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) ist zugleich auch Vorsitzender des Landespräventionsrates. (Foto: BS/Feldmann)

Das Brandenburger Innenministerium hat im vergangenen Jahr über den Landespräventionsrat (LPR) mehr als 220.000 Euro für Präventionsprojekte zur Verfügung gestellt. Damit konnten insgesamt 28 kriminalpräventive Projekte gefördert werden.

Innenminister Michael Stübgen (CDU), der auch Vorsitzender des Landespräventionsrates ist, betonte: “Präventionsarbeit ist gerade in Pandemiezeiten besonders gefordert und notwendig. Wenn aber Hilfsangebote nicht in gewohnter Art und Weise genutzt werden können, muss Präventionsarbeit neue Zugänge zu den Menschen finden.” Deshalb habe man mit dem Landespräventionspreis im vergangenen Jahr beispielsweise auch ein Projekt geehrt, das neue Wege aktiver Präventionsarbeit in Pandemiezeiten gegangen sei. Da Corona auch weiterhin das gesellschaftliche Zusammenleben prägen werde, werde sich der Landespräventionsrat künftig verstärkt dem Umgang mit Verschwörungsmythen widmen und der Frage, wie diesen durch entsprechende Medienkompetenz entgegengetreten werden könne, kündigte der Ressortchef an. Für den Brandenburgischen Präventionspreis 2021 ist die Bewerbungsphase kürzlich gestartet. Noch bis zum 15. September sind Einsendungen möglich. Diesmal steht der Preis unter dem Motto “(Kriminal-)Prävention in Zeiten von Corona”. Insgesamt werden 5.000 Euro an Preisgelder vergeben.

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