Zusammenarbeit unabdingbar

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Helga Maria Schmid, Generalsekretärin der OSZE, hält Zusammenarbeit zur Friedenssicherung für unbedingt erforderlich. (Foto: BS/@HelgaSchmid_EU)

Aktuell ist eine immer weiter zunehmende Polarisierung feststellbar. Das gilt sowohl im Verhältnis zwischen Staaten als auch innerhalb von Gesellschaften. Hinzu komme, dass militärische Gewalt wieder als Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen und Ziele akzeptiert sei. Um hier zur Deeskalation beizutragen, brauche es dringend internationale Organisationen.

Das unterstreicht die Generalsekretärin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Helga Maria Schmid. Denn sie dienten oftmals als Plattform für Dialog. Und: “Dialog ist die unabdingbare Voraussetzung für Zusammenarbeit.” So sei die OSZE beispielsweise der einzige Vermittler gewesen, der von allen Parteien des Konfliktes um die Ukraine akzeptiert worden sei. Dadurch habe die Organisation, die aus 57 Teilnehmerstaaten aus Nordamerika, Europa und Zentralasien besteht und ihren Sitz sowie ihr Sekretariat in Wien hat, stark zur Vertrauensbildung beitragen können. Für die Zukunft wünscht sich Schmid jedoch eine noch stärkere Einbeziehung von Frauen und jungen Menschen bei der Bewältigung sicherheitspolitischer Herausforderungen.

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