Investition in die transatlantische Partnerschaft

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(Screenshot: BS)

“Wir müssen uns an eine neue Art, die Welt zu sehen, gewöhnen”, sagte Ludovic Orban, der bis Dezember 2020 Ministerpräsident Rumäniens war, auf der Berliner Sicherheitskonferenz. “Wir sehen eine Verschiebung Richtung Osten, Richtung Asien, bei gleichzeitig bleibender Bedrohung unserer östlichen Grenzen.”

Die USA berücksichtigten diese neue Welt bereits in ihrer Ausrichtung. Auch Europa müsse sich auf die zukünftigen Herausforderungen einstellen, die sich aus dem Aufsteigen autoritärer Staaten, deren Möglichkeiten durch neue Technologien sowie die neuen Bedrohungen durch den Klimawandel ergeben. Dabei seien die USA und Europa natürliche Partner. “Die USA und Europa betrachten die weltweiten sicherheitspolitischen Herausforderungen durch dieselbe Linse”, betonte Orban. “Für uns sind Demokratie und Menschenrechte die Kernelemente der Staaten.”

Damit diese Werte erhalten bleiben und wirksam verteidigt werden können, seien Allianzen notwendig. “Beide Seiten des Atlantiks müssen sich auf neue Herausforderungen einstellen”, sagte Orban. “Aber auch diese Kooperation ist keine Selbstverständlichkeit.” Die gemeinsame Vision, das gemeinsame Werteverständnis, müssten durch Handlungsbereitschaft untermauert werden. “Wir müssen in die Partnerschaft mit den USA investieren”, forderte Orban. “Denn nur die transatlantische Partnerschaft erlaubt es uns, dass unsere Bevölkerungen nach unseren Werten leben können.”

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