Keiner schafft es alleine

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Die Zukunft liegt in der militärisch digitalen Kollaboration, sagt Head of Central Europe von Atos. (Screenshot: BS/Harbeke)

Die Antwort auf die Probleme der Gegenwart und der Zukunft ist multinational und kann nur in Zusammenarbeit mit vielen Akteuren entstehen. Deshalb braucht es auch im militärischen Bereich Kollaborationen zwischen den Teilstreitkräften und den nationalen Armeen, sagt Udo F. Littke, Head of Central Europe von Atos.

Wichtig sei in diesem Zusammenhang die militärische digitale Kollaboration, so Littke. Nur mit einer übergreifenden Kollaboration in der Europäischen Union könnten den momentanen und zukünftigen Herausforderungen, wie der Corona-Pandemie, dem Klimawandel, Hybrider Kriegsführung und internationalem Terrorismus, begegnet werden. Keiner der EU-Staaten kann diese Herausforderungen alleine lösen. Damit eine multinationale Zusammenarbeit möglich wird, brauche es Digitale Souveränität, vorhandene Netzwerke und die Digitalen Fähigkeiten. Die multinationale Antwort muss aber auch interoperabel sein, betont Littke.

Die militärische digitale Kollaboration und die Aufrechterhaltung der Kommandosicherheit könne durch ein “Digital Operation and Information Space” gewährleistet werden. Dazu entwickelte Atos das “Atos Trusted Service Mesh”. Durch dieses Netz soll eine ganzheitliche Verknüpfung zwischen verschiedenen Truppengattungen und Gruppen ermöglicht werden. Das Netz entwickelt dazu ein digitalen Informationsraum und erstellt die Basis für eine netzwerkzentrierte Operation. Es befähigt zur einer semi-automatischen Interaktion zwischen Aufklärung, Führung und der Front.

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