330 Millionen Euro für Innovation, Vernetzung und Wissenstransfer

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Wissenschaft und Lehre durch Digitalisierung ist der Eigenanspruch der ersten Förderbekanntmachung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre. Sie will Präsenzlehre, Blended Learning und Online-Lehre innovativ weiterdenken, erproben und strukturell verankern. (Foto: BS/pixabay.com)

Die Digitalisierung der deutschen Hochschullandschaft bekommt einen neuen Anstoß. Insgesamt 139 Projekte dürfen sich über die erste Förderung durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre freuen. Die Stiftung unterstützt Hochschulen dabei “sich mit veränderten Bedarfen, Rahmenbedingungen und Möglichkeiten weiterzuentwickeln und um sich auf eine Zukunft auszurichten”.

Zweidrittel der geförderten Projekte des Programms Hochschullehre durch Digitalisierung liegen in Baden-Württemberg und Bayern. Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre unterstützt den Süden Deutschlands mit rund 53 Millionen Euro und 54 Millionen Euro. Weitere 51 Millionen Euro gehen an Projekte in Nordrhein-Westfalen. Hier werden insgesamt 33 Projekte finanziert.

Von August 2021 bis Juli 2024 werden nicht nur Hochschule für Angewandte Wissenschaften oder Fachhochschule sowie Universitäten, sondern auch Kunst-, Film- und Musikhochschulen, Pädagogische Hochschule und Fachhochschulen für Öffentliche Verwaltung gefördert. “Das Programm ist ein Schub für die digitale Lehre und hilft den Hochschulen dabei, Studium und Lehre innovativ digital weiterzuentwickeln”, erklärt Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin in Baden-Württemberg. Die 2020 ins Leben gerufene Stiftung stehen pro Jahr 150 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Zunächst werden diese Kosten vom Bund getragen, ab 2024 beteiligen sich die Länder mit über 40 Millionen Euro.

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