Bundeswehr erhält Seefernaufklärer, aber keine Transporthubschrauber

1
1907
Noch in dieser Legislaturperiode soll die Beschaffung neuer Seefernaufklärer P-8A Poseidon veranlasst werden. (Foto: BS/Boeing)

Die Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Verteidigungsausschusses, MdB Gisela Manderla (CDU) konkretisierte bei ihrer Rede während der heutigen Präsidiumssitzung der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik (DWT), welche Beschaffungen noch in diesem Jahr bewilligt werden sollen.

Mit dabei die neuen Seefernaufklärer, aber auch die nächsten Schritte des Next Generation Weapons System (NGWS) bzw. Future Combat Air System (FCAS), drei neue Flottendienstboote, die deutsch-norwegischen U-Boote sowie maritime Lenkflugkörper. Nicht mit dabei sind die Schweren Transporthubschrauber (STH) als Nachfolge der alten CH-53. Dessen Beschaffung solle – wie viele andere auch – explizit erst in der nächsten Legislatur durch die neue Regierung erfolgen. Ebenfalls in die nächste Legislatur verschoben wird das europäische PESCO-Projekt Tiger Mk3. Wobei Manderla betonte, dass neue Projekte es angesichts des beschlossen sinkenden Verteidigungsetats schwer haben würden. Ausgewählte Großprojekte sollen allerdings nicht aus dem Verteidigungsetat, sondern aus dem Bundeshaushalt finanziert werden. Bei der Rede gar nicht erst erwähnt wurden ein zweites Los Puma, das Main Ground Combat System (MGCS) oder ein neues Luftverteidigungssystem.

1 Kommentar

  1. Es ist beschämend dass angesichts der weiter zunehmenden Bedrohung aus Russland
    dass wichtigste Material für die Truppe
    nicht beschafft wird

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here