Vereinbarung für Bedienstete geschlossen

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In Berlin können Beschäftigte von Polizei und Feuerwehr künftig unentgeltlich Schwimmen gehen, sofern dies im Rahmen des Dienstsports oder des Gesundheitsmanagements erfolgt. (Foto: BS/Rainer Sturm, www.pixelio.de)

In Berlin können Angehörige der Polizei sowie der Feuerwehr künftig unentgeltlich Schwimmen gehen. Voraussetzung dafür ist, dass dies im Rahmen des Dienstsports und des Gesundheitsmanagements erfolgt. Dann besteht die Möglichkeit auch für Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr.

Dazu haben die Polizei Berlin sowie die Berliner Feuerwehr eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit den Bäder-Betrieben geschlossen. Dadurch wird es den Beschäftigten erleichtert, sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit fit zu halten, wozu sie angehalten sind. Außerdem sollen sie jederzeit in der Lage sein, Menschen vor dem Ertrinken zu retten.

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte zu der Kooperationsvereinbarung: “Wir brauchen dringend viele junge Menschen, die sich für den Polizei- und Feuerwehrberuf interessieren und auch bewerben. Aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren werden wir tausende junger Menschen bei der Polizei und Feuerwehr einstellen.” Ihnen müsste eine attraktive Arbeitsumgebung ermöglicht werden. Außerdem brauche es besondere Anreize. Das unentgeltliche Schwimmen sei dabei ein kleiner, aber wichtiger Baustein, so Geisel.

Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik ergänzte: “Aktuell kehrt Stück für Stück ein wenig Normalität in unsere Leben zurück, auch Sport mit all seinen Facetten zählt dazu. Wie vieles waren auch hier die Möglichkeiten im vergangenen Jahr stark eingeschränkt.” Umso glücklicher und dankbarer sei sie, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun die Gelegenheit erhielten, durch dieses Angebot zusätzlich etwas Lebensqualität zurückzugewinnen sowie sich körperlich und mental so fit zu halten, dass sie den tagtäglichen Herausforderungen und Belastungen der Hauptstadtpolizei gewachsen seien.

Und Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen betonte: “Das kostenfreie Schwimmen wird unseren Einsatzkräften rundum zugutekommen. Für die Aufgaben als Feuerwehrfrau oder -mann ist es unabdingbar sich fit zu halten.”

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