Baden-Württemberg bildet Cyber-Fachkräfte aus

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Die Theorie und Praxisphasen werden sich in einem drei-monatigem Rhythmus abwechseln. Ob die Aneignung der Inhalte im digitalen Raum oder analog in einer Bibliothek stattfindet, ist den Studierenden überlassen. (Foto: Pexels, pixabay.com)

Ab dem Wintersemester 2021/2022 beteiligt sich das Land Baden-Württemberg an der Ausbildung von Cyber-Sicherheitsfachkräften. In einem dualen Studium wird an der DHBW Heilbronn und der neu gegründeten Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW) beziehungsweise dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA BW) für vier Studierende der Studiengang Wirtschaftsinformatik und Software Engineering mit der Vertiefung Cybersicherheit angeboten.

Im Studium wird den Studierenden Fachwissen in den Bereichen Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Software Engineering vermittelt. Darüber hinaus beschäftigt sich der Semesterplan mit Inhalten wie der Entwicklung von IT-Lösungen, Maßnahmen der Cyber-Sicherheit oder der Künstlichen Intelligenz. In einer Kombination aus theoretischem Wissen, welches an der Hochschule gelehrt wird und praktische Anwendung beim CSBW oder dem LKA BW wird das Studium die üblichen sechs Semester umfassen. Der Kooperationsvertrag rückt die Gefahren der Cyber-Kriminalität ins Bewusstsein und zielt vor allem auf gemeinsame Präventionsmaßnahmen, Wissenstransfer, Vernetzung von Expertinnen und Experten sowie eine standardisierte Aus- und Weiterbildung ab.

Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister von Baden-Württemberg Thomas Strobl ist zufrieden mit der Kooperation: “Cybersicherheitsfachkräfte sind rar – und dringend gesucht. Daher freue ich mich ganz besonders über die Partnerschaft mit der DHBW Heilbronn und Energie Baden-Württemberg (EnBW). Als Land beteiligen wir uns damit ganz gezielt an der Ausbildung dieser Spezialistinnen und Spezialisten und fördern die Zusammenarbeit der Cyber-Sicherheitsbehörden mit Studentinnen und Studenten. Gleichzeitig können wir so für das Thema Cyber-Kriminalität sensibilisieren und vor allem die Cyber-Sicherheit in Baden-Württemberg langfristig stärken”, sagte Strobl.

Die Berufsperspektiven der Studierenden nach ihrem Abschluss sind extrem vielfältig. Mit ihrem erlangten Wissen können sie im Bereich Cyber-Sicherheit die Wirtschaft, Wissenschaft oder Verwaltung personell verstärken und so das Cyber-Sicherheitsniveau im Land erhöhen.

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