Neue Geräte beschafft

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In Baden-Württemberg sollen mithilfe neuer Geräte unfallrelevante, digitale Spuren analysiert werden können. (Foto: BS/Polizei Baden-Württemberg)

Die baden-württembergische Polizei hat als eine der ersten Polizeien deutschlandweit spezielle Geräte zum Auslesen und Auswerten unfallrelevanter Daten beschafft. Insgesamt wurden 25 Geräte erworben. Außerdem wurde Personal speziell geschult.

Künftig soll bei schweren Verkehrsunfällen, insbesondere bei solchen, bei denen ein Mensch schwer verletzt oder sogar getötet wurde, sowie bei verbotenen Kraftfahrzeugrennen das Auslesen und Auswerten der Daten erfolgen. Gleiches gilt bei Unfällen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie vorgetäuscht, provoziert oder manipuliert wurden. Diese Aufgabe übernehmen speziell geschulte Polizeibeamtinnen und -beamte der Verkehrspolizeien sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landeskriminalamtes (LKA).

Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte dazu: “Wir nutzen die Möglichkeiten der digitalen Spurensuche – mit modernster Technik für unsere Polizei heben wir so die polizeiliche Verkehrsunfallaufnahme auf ein neues Level.” So könnten Daten von Fahrzeugassistenzsystemen – etwa über die gefahrene Geschwindigkeit, die Stellung des Gas- und des Bremspedals oder die Angurtsituation – digital auf sogenannten Crash- beziehungsweise Event Data-Recordern aufgezeichnet werden. “Und genau das machen wir uns als eines der ersten Länder bei der Unfallaufnahme ab sofort zu Nutze”, so Strobl.

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