Virtuelles Treffen der NATO-Verteidigungsminister

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(Foto: NATO)

Die Atlantische Allianz steht einem stark veränderten Sicherheitsumfeld und geänderten Prioritäten von Mitgliedsstaaten gegenüber. Vor diesem Hintergrund wurden gestern nach den Außenministern auch die Verteidigungsminister der NATO zu einer Videokonferenz zusammengeschaltet, um die Vorbereitungen für das nächste Gipfeltreffen und den Abzug aus Afghanistan zu diskutieren.

Für den 14. Juni ist das Treffen der Staats- und Regierungschefs des Bündnisses in Brüssel anberaumt worden. Bereits im vergangenen Jahr führte die Allianz einen breit angelegten Reflexionsprozess unter dem Titel “NATO 2030” durch, der eine Reihe von strategischen Vorschlägen zur künftigen Ausrichtung und Rolle des Bündnisses hervorgebracht hat. Jetzt haben die Verteidigungsminister Pläne zur Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der NATO und der Verpflichtung zum kollektiven Beistand besprochen.

“Dies bedeutet schnelle und vollständige Umsetzung unserer militärischen Anpassungen sowie fortgesetzte Verbesserungen für unsere Einsatzbereitschaft, unsere Fähigkeiten und unsere Verteidigungsausgaben”, erläuterte in diesem Zusammenhang NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Zu Afghanistan sagte er, dass für die afghanischen Sicherheitskräfte u.a. auch eine Lösung gesucht würde, wie diese außerhalb des Landes am Hindukusch ausgebildet und mit ihnen geübt werden könne – besonders in Bezug auf afghanische “Special Operations Forces”.

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