Beginn der Boxer-Fertigung für Großbritannien

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(Foto: Rheinmetall)

Heute meldete Rheinmetall den Beginn der Schweißarbeiten für die Prototypenfertigung und den Serienanlauf der britischen Boxer am deutschen Standort Kassel. “Damit geht das bedeutende britische Radpanzer-Rüstungsvorhaben unter industrieller Verantwortung der Konsortialgesellschaft Artec GmbH, einem Joint Venture von Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann (KMW), nun in die entscheidende Phase”, berichtet das Unternehmen.

Rheinmetall führt weiter aus: “Im Auftrag der Artec wird Rheinmetall am Standort Kassel die ersten Prototypen entwickeln und herstellen. Hierbei werden bereits in Großbritannien hergestellte Komponenten verbaut, wie zum Beispiel Waffenstationen, Komponenten der Generic Vehicle Architecture, das lokale Lagewahrnehmungs-system oder das Fahrzeug-Notfallbeleuchtungssystem. Außerdem werden in Kassel die ersten Serienfahrzeuge produziert. Nach dem Serienanlauf in Deutschland wird während des weiteren Produktionsverlaufes ab 2023 der Großteil der Produktionsleistungen in Großbritannien erbracht werden. Hauptproduktionsstätten werden das britische Werk der Rheinmetall BAE Systems Land (RBSL) und das KMW-Tochterunternehmen WFEL sein.”

Beim Boxer handelt es sich um ein hochgeschütztes 8×8-Radfahrzeug, das mit seinem modularen Aufbau eine Vielzahl an Rollen unterstützen kann. Großbritannien hatte sich 2019 für den Boxer als neues Fahrzeug entscheiden und beschafft insgesamt über 500 Fahrzeuge in den Varianten Truppentransporter, Führungsfahrzeug, Sanitätsfahrzeug und Specialist Carrier. Die Auslieferung soll voraussichtlich Ende 2022 beginnen.

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