BBK und Malteser intensivieren Zusammenarbeit

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Führten Gespräche für eine intensivierte Zusammenarbeit: (v.l.n.r.): Der Vizepräsident des Malteser Hilfsdienstes, Albrecht Prinz von Croÿ, Malteser Vorstandsvorsitzender Elmar Pankau, der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Armin Schuster, und BBK-Abteilungsleiter Risikomanagement und Internationale Beziehungen, Wolfram Geier. (Foto: BS/Malteser)

Der Malteser Hilfsdienst (MHD) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Als einen ersten Schritt vereinbarten die Vertreter beider Seiten die Einrichtung eines Verbindungsbüros beim BBK. Dies soll Teil des sich im Aufbau befindlichen gemeinsamen Kompetenzzentrums der Hilfsorganisationen und des BBK sein.

Das Verbindungsbüro soll durch Julian Brückner besetzt werden. Er ist Referent für Grundsatzangelegenheiten im Bereich Notfallvorsorge bei dem MHD. “Durch das Verbindungsbüro wird der gegenseitige Erfahrungsaustausch gestärkt und die für die Bewältigung von Krisensituationen wichtige vertrauensvolle Zusammenarbeit gefördert. Damit können wir erste Lehren aus der aktuellen Pandemie für die bessere Bewältigung zukünftiger Krisen umsetzen”, erklärte dazu Albrecht Prinz von Croÿ, Malteser Vize-Präsident.

Bei den Gesprächen zu der intensivierten Zusammenarbeit mit dem BBK wurde außerdem über die Stärkung des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz sowie die Einführung eines freiwilligen “Gesellschaftsdienstes im Bevölkerungsschutz” gesprochen. Der Vorschlag einer Personalreserve mit pflegerischen Grundqualifikationen (der Behörden Spiegel berichtete) bilde die Grundlage für die Arbeit in der neuen Bund-Länder-Arbeitsgruppe mit den Hilfsorganisationen.

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