Entscheidung über Zuschlag für G36-Nachfolge der Bundeswehr

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(Foto: Heckler & Koch)

Gestern wies die Vergabekammer des Bundes den Nachprüfungsantrag von C. G. Haenel gegen den Bund im Verfahren über die Vergabe der “Herstellung und Lieferung von Sturmgewehren mit Zubehör für die Bundeswehr” (Projekt “System Sturmgewehr”) zurück.

“Dabei hat die Vergabekammer ausdrücklich festgestellt, dass das Bundesministerium der Verteidigung zu Recht beabsichtige, den Zuschlag in diesem Vergabeverfahren der Firma Heckler & Koch GmbH zu erteilen”, berichtet das BMVg.

Der Beschluss ist zwar noch nicht bestandskräftig, da noch die übliche Zwei-Wochen-Frist zum Einlegen einer Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf gilt, es ist allerdings ein wichtiger Schritt weiter auf dem Weg zu einem neuen Standard-Sturmgewehr der Bundeswehr.

Über den Verlauf dieses durchaus streckenweise blamabel zu nennenden Vergabeverfahrens hatte der Behörden Spiegel mehrfach berichtet, unter anderem hier und hier und hier. Nachdem zuerst C. G. Haenel mit dem MK 556 den Zuschlag erhalten hatte, wurde das Unternehmen später vom Vergabeverfahren ausgeschlossen, das HK 316 A8 (im Bild) wurde darauf hin zum Sieger des Wettbewerbs.

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