Verbindungsbüro der JUH beim BBK eingerichtet

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Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) ist nun mit Nils Kirner (Foto) auch mit einem Verbindungsbüro beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) vertreten. (Foto: BS/Johanniter)

Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) hat ein Verbindungsbüro beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eingerichtet. Damit folgte die Hilfsorganisation dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Malteser Hilfsdienst (MHD) bei der Einrichtung der Büros, die im Zuge der Neuausrichtung des BBK vorgeschlagen wurden.

Nils Kirner wird das Büro für die JUH beim Bundesamt beziehen. Der 41-Jährige ist aktuell als Bereichsleiter Einsatzdienste im Regionalverband der Johanniter in Köln tätig. Kirner baute und entwickelt seit 2005 die Melde- und Informationszentrale der Johanniter mit. Er arbeitete zudem mehrere Jahre im Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum (GMLZ) des BBK. Der Johanniter wird beratend beim BBK tätig sein. Die Themen bei der Zusammenarbeit werden unter anderem der Aufbau des Gemeinsamen Kompetenzzentrums Bevölkerungsschutz, die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes, die Verbesserung der Melde- und Informationswege zwischen den Beteiligten und die Stärkung des Ehrenamtes sein.

“Wir begrüßen die Einrichtung des Verbindungsbüros der JUH beim BBK. Nicht zuletzt im Zuge der derzeitigen Pandemie zeigt sich, dass der Bevölkerungsschutz in Deutschland neu ausgerichtet werden muss. Die derzeitigen Diskussionen kommen also zur rechten Zeit und wir freuen uns darauf, den Bevölkerungsschutz in Zusammenarbeit des Bundes, der Länder und der Hilfsorganisationen auf die Herausforderungen der Zukunft einzustellen”, erklärte dazu Jörg Lüssem, Mitglied des JUH-Bundesvorstands.

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