Wolski meint

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Generalmajor a. D. Reinhard Wolski, Dipl.-Ing. (Univ.), ist Experte des Behörden Spiegel und war in seiner letzten Verwendung Chef des Amtes für Heeresentwicklung. (Foto: privat)

Es ist ja schon sagenhaft, was die Organisation Greenpeace (Peace – Frieden?) sich da leistet: Vorsätzlich ausgeführte Gefährdung des Luftverkehrs zur Durchsetzung „politischer“ Ziele, das kennt man in letzter Zeit nur von Belarus, wo der Einsatz von Kampfflugzeugen zur Flugzeugentführung zwecks Ingewahrsamnahme unliebsamer politischer Gegner erfolgte.

Hier mitten in Deutschland aber billigende Inkaufnahme der Gefährdung von Menschenleben durch den illegalen Betrieb eines motorisierten Gleitschirms im gesperrten Luftraum – noch dazu durch einen Luftfahrzeugführer, der offensichtlich nicht in der Lage ist, sein Luftfahrzeug/Luftsportgerät überhaupt richtig zu führen.

Die charakterliche Eignung muss bei ihm – zusätzlich zum strafrechtlichen Verfahren – zum Entzug der Erlaubnisse und Berechtigungen als Luftfahrer führen. Falls der Pilot im Zivilberuf besondere Verantwortung trägt, steht seine Eignung dafür ebenfalls in Frage.

Die verstärkte Beobachtung der Organisation Greenpeace, die Menschenleben bei friedlichen Veranstaltungen für ihre etwas verschrobenen Ziele (gemeinnützig ist das schon lange nicht mehr) gefährdet, durch zuständige Verfassungsorgane, ist ebenfalls zu prüfen.

Generalmajor a.D. Reinhard Wolski ist Senior Expert des Behörden Spiegel.

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