Verkehrswende bei Bussen

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Noch gibt nicht genug Tankstellen für Busse mit klimafreundlichen Antrieben. Die Fördergelder in Höhe von rund 25 Millionen Euro sollen das ändern. (Grafik: akitada31, pixabay.com)

Baden-Württemberg fördert Linien- und Bürgerbusse mit alternativen Antrieben mit rund 25 Millionen Euro. Antragsberechtigt sind Nahverkehrsunternehmen, die Linienverkehre betreiben, sowie Bürgerbusvereine, Kommunen und Landkreise.

Mit den Zuschüssen will das Land öffentliche und private Unternehmen bei der Beschaffung von Fahrzeugen mit klimafreundlichen Antrieben unterstützen. Dies geschieht ergänzend zu Bundesförderungen. Durch die Kombinationsmöglichkeit von Landes- und Bundesförderung, der Aufhebung der Höchstzahl zuwendungsfähiger Fahrzeuge je Unternehmen sowie einer erhöhten Förderquote von bis zu 200.000 Euro beim Standardbus sollen laut Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann die wirtschaftlichen Folgen für die Busunternehmen abgefedert werden. Er ist zuversichtlich, dass die Unternehmen die Herausforderung der weiterhin bestehenden vergabe- und beihilferechtliche Rahmenbedingungen meistern werden.

Auch müsse die Infrastruktur in Form von Ladestationen und Tanksäulen sowie Werkstattkapazitäten gefördert werden, erklärt der Verkehrsminister. “Beides ist noch sehr teuer und wir wollen die Unternehmen daher bei diesem notwendigen Schritt nicht alleine lassen. Mit der Busförderung und dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz haben wir die Möglichkeit beides – Fahrzeuge und Infrastruktur – zu fördern. Damit können wir die Verkehrswende wirklich voranbringen.”

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