IT-Sicherheitsleitfaden für Politiker/innen veröffentlicht

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Für Kandidierende und Amtstragende ist es nicht nur im "Superwahljahr" besonders wichtig, sich sicher im Netz zu bewegen. (Foto: Heike Zabel, www.pixelio.de)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Leitfaden für Politiker/innen herausgegeben. Damit bekommen Kandidierende und Mandatstragende konkrete Hinweise und Empfehlungen zur Steigerung der IT-Sicherheit und zum Schutz ihrer elektronischen Daten an die Hand.

Besonders im Fokus stehen Kandidierende bei Bundes- und Landeswahlen. Die Maßnahmen empfehlen sich jedoch für alle Amtstragenden, die digitale Kanäle nutzen und bei denen IT-Sicherheitsprobleme Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung haben können.

Im 22-seitigen Dokument erklärt das BSI unter anderem, wie Benutzerkonten und Endgeräte sicher eingerichtet und sicher gehalten werden und wie Daten verschlüsselt und mit Backups gesichert werden. Ein großes Augenmerk liegt außerdem auf dem Umgang mit Kommunikationskanälen wie E-Mail, Messenger und sozialen Netzwerken. Zudem gibt es Empfehlungen zur Einführung von Sicherheitsregelungen und zur Sensibilisierung im Wahlkampfteam.

Auf einer Landingpage zum Thema hat die Cyber-Sicherheitsbehörde weiterführende Informationen zur Vorbeugung von Sicherheitsvorfällen und zur Reaktion darauf zusammengetragen. Außerdem finden sich dort Hinweise auf Informations- und Schulungsangebote von Betreibern von sozialen Netzwerken wie Google und Facebook.

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