630.000 Euro für Regenüberlaufbecken

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Bei starkem Regen wird in Regenüberlaufbecken erste Schmutzabtrag zwischengespeichert und nach dem Regenereignis verzögert zur Kläranlage abgeleitet. (Foto: diego_torres, pixabay.com)

Elf Regenüberlaufbecken in Horb am Neckar, Kreis Freudenstadt in Baden-Württemberg, werden modernisiert. Umweltministerin Thekla Walker: “Mit diesem Landeszuschuss und den Investitionen der Stadtentwässerung Horb können alle Regenwasserbehandlungsanlagen auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.”

Die baden-württembergische Landesregierung fördert die Nachrüstung mit 633.900 Euro, welche bis Ende 2024 abgeschlossen sein soll. Dies gilt als wichtiger Schritt, um die Wasserqualität im Neckar zu verbessern, da künftig stärker belastetes Regenwasser gezielt über Fernwirktechnik den Kläranlagen zugeführt werden kann. “Das darüber hinaus ankommende Abwasser wird durch das Regenwasser so stark verdünnt, dass die Konzentrationen an Schadstoffen deutlich gesenkt werden können”, schreibt die Landesregierung.

Aufgrund der Topografie wird das anfallende Abwasser aus den insgesamt 15 Regenüberlaufbecken sechs verschiedenen Kläranlagen zugeführt: Kläranlage Mühlen, Zentralkläranlage Horb, Kläranlage Dettingen des Abwasserzweckverbands (AZV) Haugenstein, Kläranlage Nagold, Kläranlage Mühringen des AZV Eyachtal und Kläranlage Unteres Glattal.

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