Lasertrainingssystem vorgestellt

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Lasermodule (Bild) sollen ein realitätsnäheres Üben ermöglichen. (Foto: BS/Bayerns Polizei)

In Nürnberg wurde ein bundesweit einmaliges Lasertrainingssystem vorgestellt. Durch dieses System soll die bayerische Polizei den Umgang mit Schusswaffen realitätsnäher üben können.

Da die Lasermodule, mit denen geübt wird, ohne Schadstoffemissionen durch z. B. Schmauch oder Farbmarkierungsmunition auskommen, kann auch außerhalb von Schießplätzen an jeder Örtlichkeit trainiert werden. Diese Örtlichkeiten könnten z. B. Schulen oder Einkaufszentren sein.

“Damit trainieren unsere Polizistinnen und Polizisten noch besser und realitätsnäher die Lösung von Einsatzsituationen bis hin zu lebensbedrohlichen Lagen wie Amokläufe oder terroristische Angriffe”, erklärte der bayerische Innenminister, Joachim Herrmann (CSU). Das neue Lasertrainingssystem stammt von der österreichischen Firma SIMGUN. Die Kosten belaufen sich auf rund 630.000 Euro. Das System umfasst 137 Lasermodule für Trainingslangwaffen sowie 156 spezielle Body Units zur optischen und fühlbaren Treffererkennung.

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